Die elektrische Sicherheit bleibt bei Bau- und Instandhaltungsarbeiten von größter Bedeutung, wobei eine ordnungsgemäße Erdung einer der wichtigsten Aspekte ist.Metallflexible Leitungen (MFC) stellen einzigartige Herausforderungen dar, wenn sie als Erdungspfad verwendet werdenDie jüngsten Diskussionen in der Elektroindustrie haben eine weit verbreitete Verwirrung darüber hervorgehoben, wann und wie diese Leitungen sicher als Erdungsleitungen für Geräte dienen können.
Im Gegensatz zu den gängigen Annahmen gelten nicht alle metallflexiblen Leitungen als akzeptable Erdungswege.Der nationale Elektrogesetzbuch (NEC) legt strenge Anforderungen an flüssigdichte, flexible Metallleitungen (LFMC) fest, wenn sie als Erdungsleiter für Geräte verwendet werden.Diese Vorschriften existieren, weil eine unsachgemäße Erdung durch flexible Leitungen bei elektrischen Störungen zu erheblichen Sicherheitsrisiken führen kann.
Elektriker müssen sich an diese wesentlichen Anforderungen halten, wenn sie sich für die Erdung von Metallflexiblen Leitungen entscheiden:
Alle LFMC-Anlagen müssen speziell für diesen Zweck konstruierte Einbauteile verwenden, die strengen Prüfungen unterzogen werden, um eine angemessene Leitfähigkeit und mechanische Festigkeit zu gewährleisten.Nicht hochwertige Ausrüstungen können die Wirksamkeit des gesamten Erdungssystems beeinträchtigen.
Bei Leitungen mit einer Größe zwischen 3/8 Zoll und 1/2 Zoll (12-16 mm Metrik) darf der Überstromschutz des Stromkreises 20 Ampere nicht übersteigen.Diese Beschränkung gilt für Beleuchtungsstromkreise und ähnliche Niedrigstromanwendungen..
Leitungen von 3/4 Zoll bis 1 1/4 Zoll (21-35 mm) haben komplexere Anforderungen. Der Schaltkreislaufschutz darf 60 Ampere nicht überschreiten, und der Erdungsweg darf keine kleineren, flexiblen Metallleitungen umfassen,die unter hohen Fehlerströmen versagen könnten.
Die Gesamtlänge eines flexiblen Metallleiters in einem Erdungsweg darf 1,8 Meter nicht überschreiten.Sicherstellung, dass Fehlerströme ordnungsgemäß geleitet werden können.
Leitungen mit Edelstahlkernen benötigen aufgrund der relativ schlechten Leitfähigkeit von Edelstahl im Vergleich zu anderen Metallen zusätzliche Erdungsleitungen.
Auch wenn alle Anforderungen der Norm erfüllt sind, sind zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen für Anlagen mit Vibrationen oder Bewegungen erforderlich.Die NEC benötigt in diesen Situationen separate Erdungsleitungen, da mechanische Belastungen die Leitungsverbindungen im Laufe der Zeit gefährden können.
Die umfangreichen Vorschriften beruhen auf grundlegenden elektrischen Prinzipien: Flexible Metallleitungen haben von Natur aus einen höheren Widerstand als feste Leitungen, und ihre Verbindungen können sich im Laufe der Zeit verschlechtern.Diese Faktoren könnten eine ordnungsgemäße Fehlstromleitung verhindern, die bei elektrischen Störungen möglicherweise energetisierte Oberflächen hinterlassen.
Das Verständnis dieser Anforderungen trägt dazu bei, sicherzustellen, dass elektrische Systeme die Sicherheitsstandards erfüllen und gleichzeitig eine zuverlässige Leistung bieten.Die Einhaltung der Vorschriften des Kodex und der Herstellerspezifikationen bleibt für die Vermeidung gefährlicher Situationen unerlässlich.